Radtour 2005 - Ein Reisebericht

Am ersten Septemberwochenende starten 30 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dieburg zu ihrer alljährlichen Radtour. Für dieses Jahr hatte sich unser Vergnügungsausschuss Peter Braun etwas Besonderes ausgedacht. Die Tour sollte über zwei Tage von Neuhof - bei Fulda - in unsere Heimatstadt führen.

Bereits am Freitag wurden das Gepäck und die Fahrräder auf die Fahrzeuge verladen, die das Equipment an den Ausgangspunkt der Reise bringen sollten. Am Samstag traf man sich dann voller Tatendrang am Dieburger Bahnhof um mit dem Zug nach Neuhof zu fahren.

         

An diesem Wochenende meinte es der Wettergott besonders gut mit uns. Der Wetterbericht sagte zwei sonnig warme Tage voraus und so waren alle bester Stimmung. Nach zweimaligem Umsteigen erreichten wir den Bahnhof von Neuhof, wo bereits die Fahrräder und das Versorgungsfahrzeug warteten. Nach einer kurzen Toureneinweisung durch unseren Organisator schwang man sich auf die Drahtesel und begann die Rückfahrt Richtung Dieburg.

         

Auf dem Radweg R3 ging die erste Etappe der Reise Richtung Schlüchtern. Auf der teils sehr bergigen Strecke wurde das Teilnehmerfeld schnell auseinander gerissen. Die Bergfahrer unter uns wollten mit aller Macht als Erste in Schlüchtern eintreffen. Und so kam es, dass wir Schlüchtern bereits eine halbe Stunde früher als geplant erreichten. Die Zeit bis zum Mittagessen wurde dann ausgiebig zum Stadtbummel und Eisessen genutzt.

Nach der Mittagspause ging es dann durch das Kinzigtal Richtung Gelnhausen. Zwischendurch gab es immer wieder mal einen Halt um bei dem sehr warmen Wetter etwas flüssiges zu sich zu nehmen.

         

In Gelnhausen angekommen mussten wir dann doch noch eine Kletterpartie zu unserem Hotel auf uns nehmen, die aber von jedem hervorragend bewältigt wurde.
Nachdem sich jeder frisch gemacht hatte ging es gemeinsam zum Abendessen und im Anschluss konnte sich jeder der wollte in den vielen kleinen Kneipen der Altstadt vergnügen.

Am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, ging die Tour weiter. Manche tanken lieber noch einen Kaffee, andere genossen schon das erste Eis des Tages.

         

Bereits nach einer kurzen Strecke kam man bei der Feuerwehr in Gelnhausen - Hailer vorbei. Diese hatten an diesem Tag ihren „Tag der offenen Tür“ und so beschlossen einige der Tourteilnehmer hier die erste Rast einzulegen.

     

Der Rest setzte die Reise fort, galt es doch pünktlich zum Mittagessen in Großauheim anzukommen. Die „Zurückgelassenen“ bekamen vom Organisator noch den Hinweis ja rechtzeitig um 12.30 Uhr in Großauheim zu sein und vor allem den richtigen Hinweisschildern zu folgen „sonst wären wir hoffnungslos verloren“, mit auf den Weg.
Die Kameraden in Hailer freuten sich über den Besuch aus Dieburg und man wollte uns schon mit dem Auto nach Großauheim bringen, was wir dankend ablehnten. Gemäß dem Motto wer pausieren kann der kann auch radeln, starten wir die Aufholjagd und pünktlich zum Mittagessen schlossen wir dann wieder auf den Rest der Truppe auf.

     

Das Restaurant direkt am Main lud zum Verweilen ein aber die Zeit drängte, lag doch noch eine große Strecke vor uns. Entlang des Mains ging es dann nach Seligenstadt wo die letzte große Rast eingelegt wurde.

     

Während sich der eine der beiden Fotographen entspannt zurücklehnt, ist der andere ständig auf der Suche nach neuen Motiven.

     

Frisch gestärkt durch Kaffee oder Radler und ein hervorragendes Eis ging es dann auf die letzte Etappe.
Zwei der bis dahin konditionsstärksten Radler entschlossen sich noch etwas länger in Seligenstadt zu bleiben um anschließend eine beispiellose Aufholjagd zu starten.
Doch es kam anders, als erwartet, denn bereits nach der Hälfte der Strecke wurden sie von unserem „Papamobil“ gestoppt. Da es dieses Jahr keine Ausfälle während der Tour gab, ließen sich die beiden dazu überreden, nach Dieburg gefahren zu werden um die verwunderten Radler zu begrüßen.

Alles in allem war es wieder eine gelungene Veranstaltung und wir sind gespannt was sich unser Organisator Peter Braun für das nächste Jahr einfallen lässt.


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