Radwanderung der Feuerwehr

30. bis 31. August 2003
Fulda bis Melsungen

Am letzten August Wochenende führte die Feuerwehr Dieburg ihre diesjährige Radtour durch.

Bereits freitagsabends wurde das Gepäck und die Räder im Feuerwehrhaus auf den LKW verladen, denn am Samstag früh sollte es per Bahn nach Fulda gehen, wo die diesjährige Tour starten sollte.

Und so traf man sich dann gegen halb neun, frohen Mutes, am Bahngleis eins auf dem Dieburger Bahnhof.
Leider meinte es Petrus an diesem Wochenende nicht so gut mit uns. Denn pünktlich zur Abfahrt begann es zu regnen und das sollte bis in die Hälfte des Tages anhalten.

Über Babenhausen ging es dann nach Hanau, wo Dank der Pünktlichkeit der Bahn das erste Highlight des Tages, eine Fahrt mit dem ICE, verpasst wurde.

Eine halbe Stunde später als geplant ging es dann mit einem Regionalexpress weiter nach Fulda, wo bereits die Räder sehnsüchtig warteten.

Nachdem man sich mehr oder weniger regensicher eingekleidet hatte, konnte die Tour entlang der Fulda beginnen. 
Zumindest galt dies für den Großteil der Truppe.
Bereits vor der Abfahrt musste ein Teilnehmer wegen einem Plattfuß mit dem Begleitfahrzeug zu einer Werkstatt gefahren werden.
Kurz vor unserer Mittagsrast, in der Nähe von Schlitz, hatte auch Petrus ein Einsehen. Die Wolkendecke riss auf und die Sonne kam zum Vorschein.

Nach dem wir uns gestärkt hatten, konnte die Reise Richtung Bad Hersfeld weitergehen. Diesmal war zwar unser Pechvogel vom Vormittag wieder unter uns, dafür nahmen zwei andere Mitreisende ihre Auszeit.

In Bad Hersfeld angekommen wurde erst einmal Quartier bezogen.
Zum Abendessen wurden wir von einem Omnibus der Stadtwerke auf den Johannesberg gefahren. Das war auch gut so, galt es doch etliche Höhenmeter zu bezwingen, was mit dem Fahrrad für alle Akteure wohl nur unter abrufen der letzten Reserven möglich gewesen wäre.

In der Klosterschänke konnte man sich bei Kreuzberger Klosterbier, Klosterknochen und anderen Leckereien stärken. Gegen 23 Uhr wurden wir vom hoteleigenen Fahrdienst wieder sicher in unser Hotel zurückgebracht.

Zum Teil gut ausgeschlafen und nach reichhaltigem Frühstück, konnte am nächsten Morgen unsere zweite Etappe beginnen. Als wir unsere Fahrräder aus dem sicheren Unterstand holten, hatten wir wieder einen Plattfuß zu verzeichnen. Trotz intensiver Bemühung konnte auch hier der Schaden nicht schnell behoben werden und so mussten wir wieder unsere Reise mit einem Akteur weniger beginnen. 

Weiter an der Fulda entlang, ging es Richtung Rotenburg, wo wir in einer gemütlichen Gaststätte unser Mittagessen zu uns nahmen. 

Irgendwie mussten wir an diesem Tage Petrus verärgert haben. Denn kurz vor Melsungen, unserem Zielort, kam plötzlich eine riesige dunkle Wolke auf uns zu. Einige konnten sich noch schnell unter einer Eisenbahnbrücke in Sicherheit bringen. Für die Meisten blieb aber keine Zeit mehr sich die Regenkleidung anzuziehen. Dem Regen trotzend, da man ja bereits durchnässt war, wurde das letzte Stück der Strecke, zum Bahnhof in Melsungen, absolviert. Die restlichen trockenen Radler folgten ihren Gefährten nach dem Wolkenbruch.


Am Bahnhof wurden die Fahrräder wieder auf den LKW verladen und wir traten die Rückreise mit der Bahn an. Aus dem Zug heraus konnte dann jeder noch einmal die Strecke bewundern, die wir in den letzten beiden Tagen geradelt waren.

Glücklich und voller Vorfreude auf die Radtour im nächsten Jahr trafen wir gegen 19.30 Uhr wieder in Dieburg ein.