Gebäudebrand am 12.12.2005

Am 12.12.2005 um 8:59 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Dieburg zu einem Gebäudebrand in die Gewerbestraße alarmiert. Bei Umbauarbeiten in einer ehemaligen Diskothek wurde das Feuer von Bauarbeitern entdeckt.
Erste Versuche den Brand selbst zu löschen schlugen fehl, worauf hin sich die Arbeiter nur in Sicherheit bringen konnten. Bereits während der Anfahrt wurden die anrückenden Kräfte durch die Leitstelle Dieburg darüber informiert, dass das Gebäude bereits im Vollbrand steht.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde zudem noch festgestellt, dass das angrenzende Wohngebäude sowie ein weiterer, durch eine Brandabschnittswand abgetrennter, Gebäudeteil stark verraucht, aber bereits geräumt waren. Aufgrund des Brandausmaßes wurde die Feuerwehren aus Münster, Groß-Zimmern und Klein Zimmern zur Verstärkung nachalarmiert.

Zur Brandbekämpfung wurden mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz mit 5 C- und 1 B-Rohr sowie die Wasserwerfer von der Dieburger Drehleiter und dem Gelenkmast aus Münster eingesetzt.



Dieser Anblick bot sich den ersten, ...



... an der Einsatzstelle eintreffenden, Einsatzkräften.



Durch das schnelle und wirkungsvolle Eingreifen konnte das Feuer
auf den betroffenen Brandabschnitt begrenzt werden.



Der Rauch war so dicht, dass man den Trupp ...



... unter schwerem Atemschutz in wenigen Meter Entfernung nur
schemenhaft erkennen kann.



Zum späteren Zeitpunkt war nur noch eine Brandbekämpfung von außen
möglich, das die Dachkonstuktion teilweise einstürzte.



Wegen des hohen Personalaufwands, für die Löscharbeiten, wurde noch der Gelenkmast aus Babenhausen und die Feuerwehr Groß-Umstadt nachalarmiert. Parallel dazu wurden Kräfte der Feuerwehr Reinheim alarmiert, um im Stützpunkt Dieburg die Einsatzbereitschaft für Dieburg, Groß-Zimmern, Klein Zimmern und Münster aufrecht zu erhalten.

Aufgrund der Einsturzgefahr des Daches mussten alle Trupps aus dem Innenangriff abgezogen werden.

Um 11:13 Uhr wurde Feuer aus an die Leitstelle Dieburg gemeldet. Zu Nachlöscharbeiten wurde mit Hilfe eines Baggers von einem Dieburger Bauunternehmen die Außenwand des Gebäudes an mehreren Stellen geöffnet.



Neben der Industriestraße waren auch Teile der Gewerbestraße
während der Löscharbeiten gesperrt.



Mit einem Bagger wurden zwei Zugänge auf der
Gebäuderückseite geschaffen .



Das zum Teil eingestürzte Dach .



Die Innenansicht.



Mit einem zweiten Bagger wurden Teile der ...



... Dachkonstruktion abgerissen, um ungefährdet die ...



... letzten Glutnester im Inneren des Gebäudes ...



... ablöschen zu können.



Das Aufspüren der Glutnester mit der Wärmebildkamera
und das anschließende Ablöschen
.

Ein Übergreifen auf weitere Brandabschnitte konnte verhindert werden, so dass die beiden angrenzenden Wohnungen durch den massiven Einsatz der Feuerwehr gehalten werden konnten und unbeschädigt blieben.
Da sie aber stark verraucht waren, können die Bewohner erst in zwei Tagen, nach gutem Lüften, in ihre Wohnungen zurück. Sie wurden von der Stadt Dieburg in Ersatzquartiere untergebracht.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis 18.30 Uhr hin. Im Anschluß daran mussten noch alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht werden.

Insgesamt waren ca. 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sondereinsatzgruppe der Johanniter und Polizei eingesetzt. Ebenfalls vor Ort war der Bürgermeister Dr. Thomas sowie der Kreisbrandinspektor Ralf Stühling und sein Stellvertreter Dieter Pabst.


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