Hauptübung gefährliche Stoffe und Güter
am 25.06.2007

Am 25.06.2007 fand die jähliche praktische Ausbildung der Feuerwehr Dieburg zum Thema gefährliche Stoffe und Güter statt. Dazu wurde von der Firma Merck KGaA in Darmstadt ein Übungs-Abrollbehäter zur Verfügung gestellt, mit dem Leckagen an Behältern und Rohrleitungen simuliert werden können.
In der kleinen Fahrzeughalle der Feuerwehr Dieburg, welche kurzerhand in die Produktionshalle eines Chemieunternehmens verwandelt wurde, stellte sich folgende Lage dar: Durch einen Druckgefäßzerknall und damit umherfliegende Trümmerteile sind Rohrleitungen und Behälter der Anlage in Mitleidenschaft gezogen worden. Dadurch kam es zum Ausströmen von Gefahrstoffen, welche bei der Reaktion dichte weiße Nebel bildeten. Zudem wurde ein Mitarbeiter vermisst.



Ein bedrohlicher Anblick, der schwarze Himmel
und die verrauchte Fahrzeughalle.



Zu Übungsbeginn wurde ein Teil der Tore geöffnet.



Die ersten Einsatzkräfte kommen an der Einsatzstelle an.



Der Einsatzleiter kümmert sich um einen verletzten
Mitarbeiter und befragt ihn zum Vorfall.



Der stellv. Stadtbrandinspektor erläutert den jungen
Kameraden den Ablauf des Übungseinsatzes.



Aufgrund von Platzmangel auf dem Übungshof konnten die geforderten
Mindestabstände und die Windrichtung nicht berücksichtigt werden.



Der erste Trupp unter dem Chemikalienschutzanzug (CSA) erhält
nochmals genaue Einsatzinformationen ...



... und macht sich auf den Weg in das Gebäude, ...



... wo man vor Nebel nicht die Hand vor Augen sehen kann.



Das Niederschlagen des Nebels ...



... erfolgte mit mehreren Rohren.



Der zweite Trupp im CSA erhält seinen Einsatzauftrag, ...



... während der Erste den vermissten Mitarbeiter ins Freie bringt.



Ein weiterer Trupp unter CSA bemüht sich, ...



... die Leckagen an der Anlage abzudichten.



Durch die Belüftung der Halle wird die Sicht immer besser.



Der Bereitstellungsplatz neben dem Einsatzleitwagen.



Der Fahrzeugführer muss bei den Mitteilungen über Funk genau hinhören,
da der Trupp im CSA sehr schwer zu verstehen ist.



Der dritte Trupp ist immer noch mit den Leckagen beschäftigt.



Der Übungs-Abrollbehälter nach dem "Einsatzende".



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